Das Geheimnis der Faszienrolle

Auf meinen Vortragsreisen, auf Seminaren und auch bei Sitzungen mit meinen Klienten taucht eine Frage immer wieder auf: „Was halten Sie denn von diesen Faszienrollen?“

Jetzt bin ich schon über ein Jahrzehnt ein „Faszienfuzzi“ und konnte vielen Menschen helfen, ein strukturell ausgeglicheneres und körperlich freieres Leben zu leben. Strukturell an Faszien arbeiten ist wirklich nichts Neues, denn tatsächlich gibt es das bereits seit den 50er Jahren.

Aber seit es diese Rollen gibt :-) – Himmel hilf uns – werden wir von Faszien nur so „überrollt“. Passt aber auch irgendwie. Die nicht etwa aus Faszien sondern aus recht günstigem Kunststoff hergestellten – dafür aber recht teuer daher kommenden  – Rollen gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Formen und Materialien. Wenn du einmal Spaß haben willst, dann frage einen Hersteller einer Edelfaszienrolle aus Holz wo genau der Unterschied zu einem Nudelholz liegt. :-) Man spürt die Zornesröte förmlich durch den Bildschirm bzw. die Telefonleitung.

Aber Spaß beiseite: Natürlich haben die Rollen – so wie sie vom frisch geschulten Personal eingesetzt werden – eine gewisse Wirkung, die ich dir schon einmal in diesem Video erklärt habe (Video)

Das Problem bleibt jedoch, dass die wenigsten „Experten“ eine Ahnung haben, wie man mit den Rollen einen Release hinbekommt geschweige denn ihren Kunden erklären können warum sie wo rollen sollten, um nicht nur am Symptom herum zu werkeln sondern das Problem zu beheben. Denn der Experte weiß: „Wo das Symptom ist, ist selten auch die Ursache“. Die liegt strukturell nämlich meist an einer ganz anderen Stelle.

Am vergangenen Ausbildungswochenende der ES-Practitioner Ausbildung (Sitzung Nummer 4) kam das erste Mal auch bei uns eine Faszienrolle zum Einsatz. Wie sowas aussieht, dass siehst du – mit ein wenig Augenzwinkern – in diesem Video.

Bewegen wie die Meister

Die letzten Wochen waren eine wirklich spannende Reise für mich. Zwischen 6000 und 7000 Kilometer ging es durch ganz Deutschland zu zig Teilnehmern auf der „Die Logik des Gehens“-Tour. Wahnsinnig viele Eindrücke und sehr sehr nette Menschen, die mir da so begegnet sind.

Vor zwei Wochen hatte ich sozusagen „im Zwischengang“ die Gelegenheit ein ganz besonderes Seminar zu geben. Eine Seminareinheit als Gast auf dem Traditionsseminar „Aikido ist JETZT“.

Kampfkunstmeister gelten allgemein als begnadete Bewegungsexperten. Selbst im hohen Alter sehen wir diese Menschen sich deutlich effektiver bewegen als ihre viel jüngeren Schüler. Aber was steckt dahinter? Mystisches Chi? Geheime Techniken?

Klaus Meyer Sensei (6. Dan Aikido) konnte als begeisterter ES-Klient am eigenen Leib erleben, welchen Einfluß ein funktionaler Körper und ein freies Fasziennetz auf die Bewegungsqualität einer Kampfkunst haben kann. Kampfkunst besteht in meinen Augen aus zwei Elementen: Der Technik, die die Kampfkunst lehrt, und dem Körper, in dem die Technik wirken soll. Je mehr Handbremsen und Verklebungen der Körper aufweist desto weniger kann die Technik wirken.

Auf Einladung von Klaus Meyer unterrichtete ich auf dem Seminar eine Einheit zum Thema „Bewegen wie die Meister“ und begeisterte die Seminarteilnehmer mit einfachen aber wirkungsvollen Übungen und Konzepten, die den Körper schnell funktional beweglicher machen. Wirklich eine sehr sehr schöne Erfahrung, da unter den Seminarteilnehmern natürlich auch fortgeschrittene Aikido-Ka waren, denen Bewegen an sich ja alles andere als fremd ist.

Einen kleinen Einblick in das Seminar bekommst du hier.

Einen 60 minütigen Mitschnitt des kompletten Seminarblocks findest du hier in der ES-Welt (einfach klicken)

 

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