Stress – der fette impotente Killer

Jeder hat ihn – keiner will ihn: Stress.

Das Phänomen Stress gehört zu unserer Leistungsgesellschaft wie der Sand zum Strand. Und selbst an diesem verfallen viele von uns noch zu gerne in einen Urlaubsstress, wenn es darum geht welcher Animationsprogrammpunkt oder welche Sehenswürdigkeit noch abgearbeitet werden muss. Ein ziemlicher Stress mit dem Stress.

Aber warum wird Stress zum Problem?

Das Problem mit der Steinzeit

Streng genommen leben wir auch heute noch in einem Steinzeitkörper. Das bedeutet: Dein Körper reagiert auch heute noch in etwa genau so wie vor tausenden Jahren auf Stressoren. Problematisch daran ist, dass der Stress, den wir uns heute machen, sich stark von dem unterscheidet, wofür unsere Stressverarbeitungssystem einmal konzipiert wurde.

Du und der Säbelzahntiger

Stress bedeutete in der grauen Vorzeit mehr oder weniger immer, dass es um Leib und Leben ging. Diese Situationen erforderten es, dass du körperlich aktiv wurdest indem du geflüchtet bist, gekämpft oder dich tot gestellt hast. Diese Situationen waren immer zeitlich stark begrenzt. In der Forschung weiß man, das beispielsweise ein Reh in der Natur fünfzehn Minuten nach einem Wolfsangriff bereits wieder zum entspannten Grasen übergeht, so als hätte es nie einen Wolf gegeben. Wir dagegen schaffen uns eine so komplexe Umwelt, dass die Stressquellen förmlich nie zur Neige gehen. Egal ob Zielgespräche mit dem Chef, Treffen mit schwierigen Kunden oder dem Partner, Sorgen über die Zukunft und die Weltpolitik – Unsere Stressquellen scheinen niemals auszugehen.

Cortisol – oder der fette impotente Killer Stress

Um auf eine „Flucht oder Kampf“-Situation angemessen reagieren zu können, aktiviert dein Körper dein vegetatives Nervensystem und schüttet in deinen Nebennieren das Hormon Cortisol aus. Was im Überlebensmodus sehr sinnvoll ist, wird im Dauerzustand gefährlich, denn bei gestressten Menschen sorgt Cortisol für einige Probleme:

1. Du wirst fett

Cortisol sorgt dafür, dass du kalorien- und zuckerhaltiger isst. Unter Stress muss dein Körper schnell und viel Energie verarbeiten. Um sich dafür zu wappnen, sorgt das Hormon dafür, dass du dem Körper energiereiche Nahrung zuführte. Das dumme daran: Da du auf deinen Stress in der Regel nicht mit einer physische Aktivität wie Weglaufen oder Kämpfen antwortest, wird deutlich weniger Energie verbraucht als geplant war. Aufgenommene Glukose wird darum nach einiger Zeit in Glykogen umgewandelt und vom Insulin als Fett eingelagert. Problematisch dabei ist, dass dadurch wiederum dein Blutzucker sinkt wodurch dein Heißhunger weiter steigt. Ein Teufelskreislaufs mit einem fetten Ende.

2. Du wirst krank

Die Ausschüttung von Cortisol hat einen besonderen Effekt auf dein Immunsystem. Es sorgt nämlich dafür, das eine übertriebene Reaktion des Immunsystems gebremst wird. Was sich zunächst einmal gut anhört, sorgt allerdings dafür, dass Menschen mit hohem Cortisol-Spiegel eine schwächere Immunabwehr haben. Außerdem ist Cortisol an der Kontraktion von Gefäßen beteiligt. Auf Stresskandidaten wirkt das Hormon also zusätzlich tendenziell Blutdruck steigernd.

3. Tote Hose im Bett

Wie du ja nun bereits weißt, ist Cortisol die Antwort deines Körpers auf Stress. Eine Vorstufe aus dem das Hormon gebildet wird, ist das sogenannte Pregnenolon. Dummerweise ist es gleichzeitig eine Vorstufe des DHEA aus dem wiederum Testosteron, dein wohl wichtigstes Hormon für sexuellen Drive und Leistungsfähigkeit hergestellt wird. Da für deinen Körper Überleben wichtiger ist als Matrazenmambo, geht exzessiver und lange anhaltender Stress immer zugunsten der Cortisol und zu Lasten deiner Testosteron Produktion. Stress heißt also tote Hose im Bett. Sorry.

Die Lösung

Wenn es dir nicht gelingt, die äußeren Faktoren für Stress zu eliminieren, dann solltest du zusehen, dass du wann immer du kannst in eine tiefe Entspannung gehst, um den Stress auszuschalten. Ich weiß, das ist nicht einfach, wenn man gestresst ist. Zum Glück gibt es eine Methode, die seit tausenden von Jahren sehr erfolgreich ist auf diesem Gebiet und die weltweit von Profi-Sportlern, Prominenten und Business-Tycoonen genutzt wird: Meditation.

High-End Hirnforschung statt Esoterik

Keine Sorge, wenn du kein Fan von Räucherstäbchen bist, bleibt Meditation dennoch ein super Werkzeug für dich. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Meditation dich mühelos in einen besonders entspannten Alpha-Hirnwellen Bereich bringt, der das exakte Gegenteil von Stress ist. Dazu hilft dir das Aufsagen eines Mantra, deinen Stress zu vergessen. Ein Mantra muss dabei nichts Spirituelles sein sondern lenkt dein Bewusstsein lediglich davon ab, über deinen Stress nachzudenken und Boom: Tiefe Entspannung!

Dein Meditations-Programm gegen Stress

In diesem Videotraining lernst du wie du Meditation erfolgreich und schnell einsetzen kannst. Die Kombination aus traditionellen und modernen Methoden macht dieses Programm so effektiv. (klicken)

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