Die ES-Practitioner Ausbildung geht in eine neue Runde

An diesem Wochenende war es wieder soweit: ES-Practitioner Ausbildungswochenende Teil 1.

Wir freuen uns sehr, zwei weitere begeisterte Menschen in die Kunst der ES-Sitzungen einzuweihen und damit auch Klienten in Potsdam und dem Großraum Berlin sowie der Schweiz und dem Großraum Bern die Möglichkeit zu geben, von unserer im wahrsten Sinne des Wortes „bewegenden“ Arbeit zu profitieren.Ausbildung Faszientherapie 2015Wie schon im vergangenen Jahr begann die Ausbildung für Dirk Mayer und René Winkler mit einer steilen Lernkurve und eine geballten Ladung Wissen, die auf sie wartete. Theorie zum Thema Faszien, Bodyreading und all die Werkzeuge eines Faszientherapeuten standen ebenso auf dem Programm wie die erste Sitzung der ES-Sitzungsserie. Am Samstag bekamen die Teilnehmer Besuch von ES-Practitioner, Faszien-Erklärer und Tensegrity-Modell-Bauer Sebastian Nowak, der seine Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr einbrachte und Dirk Beckmann als Assistent unterstützte.

Rene Winkler Dirk MAyer FaszientherapieWie immer stand der Sonntag im Zeichen der Arbeit mit „echten Klienten“. Ein wichtiger Bestandteil der ES-Ausbildung, der die Teilnehmer wirksam auf die Arbeit in der eigenen Praxis vorbereitet. Insgesamt ein sehr schönes und interessantes Wochenende. Wir sind sicher, mit den beiden Practitioner-Anwärtern zwei sehr gute angehende Faszienexperten gefunden zu haben, die in ihrer Region großartige Arbeit leisten werden und vielen Klienten zu einem dynamischen und gesunden Körper im Gleichgewicht verhelfen werden.

Mehr Infos über die ES-Ausbildung und Faszientherapie gibts hier.

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh…Part I

Gastbeitrag von ES-Practitioner Michael Unhold
(Bildrechte liegen bei Michael Unhold)

So beginnt ein bekanntes Kinderlied, das sie vermutlich kennen.

In diesem Beitrag geht es um einen, von den meisten Menschen leider vernachlässigten Bereich des menschlichen Körpers. Genau, den Füßen! Wenn man die Füße eines Menschen betrachtet, sagen diese sehr viel über den Gebrauch ihres Besitzers, sowie seine Vorlieben beim Schuhkauf aus. Sichtbar in erster Linie durch die Fußform, aber auch anhand von Hornhautbildung und Druckstellen an Zehen, Ballen und Ferse. Die meisten Schuhe entsprechen überhaupt nicht der Fußform und engen den gesamten Fuß, aber vor allem die Zehen sehr ein. Leider passen sich im Laufe der Zeit, die Füße an die Schuhe an und nicht umgekehrt. Beim regelmäßigen tragen zu enger Schuhe, kommt es zu Verformungen der Zehen. Hammer-/Karallenzehen und Hallux Valgus können die Folge sein. Absätze verstärken diese Problematik, da die Belastung des Vorfußes dramatisch zunimmt.

Schuhe Michael UnholdSchuhe Michael Unhold2

Hinzu kommt das solche Schuhe ein funktionales, richtiges gehen unmöglich machen. Sie sind zu schwer, zu unflexibel, haben zu wenig Zehenfreiheit und Absätze. All das entspricht nicht der Anatomie unserer Füße und Sprunggelenke, verändert die Körperstatik und überlastet den ganzen Körper. Durch das hohe Gewicht der Schuhe, wird ein entspannter, leichtfüßiger, Gang unmöglich. Die steife und enge Form der Schuhe verhindert, das sich der Fuß flexibel dem Untergrund anpassen und das sich der Vorfuß samt Zehen, beim aufsetzten auffächern kann. Durch Absätze verschiebt sich der Körperschwerpunkt und der Körper muss sich „neu“, aber ungünstig organisieren, um nicht nach vorne zu kippen.Schuhe Michael Unhold3

Das wichtigste beim Bau eines Hauses ist das Fundament, denn dieses trägt das gesamte Haus. Niemand würde auf die Idee kommen, sein Haus auf ein schiefes Fundament zu bauen.

Nun sind die Füße das Fundament unseres Körpers und alles über ihnen richtet sich entsprechend danach aus. Darüber macht sich jedoch fast keiner Gedanken beim Schuhkauf, die Schuhdesigner beim Zeichnen ihrer Modelle leider erst recht nicht. Wie Schuhe aussehen bestimmt die Mode und da hat leider keiner Ahnung von der Anatomie, geschweige denn von der Biomechanik des menschlichen Körpers.

Bei einem Pferd wird jedes Hufeisen, den Hufen (Füßen) des Tieres angepasst und nicht umgekehrt. Kein Hufschmied würde auf die Idee kommen, aus optischen Gründen, Hufeisen mit Absätzen zu schmieden, dass sollte einem schon zu denken geben!

Das Hufeisen sollte in der Weise angepasst werden, dass das Pferd eine gerade Zehenachse aufweist…

(die Fortsetzung findest du hier)

In akademischer Mission Teil 2: Heimspiel

Und hier kommt das versprochene Feedback des Tagespraktikums von Aljoscha Dickmann.
Viel Spaß

„Als gebürtiger Düsseldorfer war es schön, mal wieder in der Heimat zu sein. Vor allem war ich gespannt auf Erfahrungen in der Welt der Faszien.

Dirk Beckmann Aljoscha DickmannIn Gießen studiere ich den Studiengang „Bewegung und Gesundheit“, in welchem ich schon Erkenntnisse von Sport/Bewegung in Bezug auf die Gesundheit gewinnen konnte. Das Thema Faszien ist jedoch am Campus noch nicht angekommen, sodass ich mich selber mit diesem Thema auseinandersetze und bei verschiedenen Therapeuten anfragte, ob ein Praktikum möglich sei. Bei Equilibrium State hatte ich dann die Möglichkeit einen ganzen Tag zu verbringen.

Freundlich begrüßt wurde ich von Dirk Beckmann in seiner Praxis in der Nähe der alten Heimatstädte der Düsseldorf Eislauf Gemeinschaft (DEG). Meine ganzen Fragen konnte ich nun loswerden und wurden mir mit viel Freude und Begeisterung fürs Thema beantwortet. Nach diesem Fragenmarathon und einer Tasse Tee bekam ich eine ES-Body Sitzung. Damit hatte ich nicht gerechnet, hatte somit aber die Möglichkeit, die Faszien Arbeit am eigenen Körper erfahren zu dürfen. Zuerst wurden Bilder gemacht, um diese mit Bildern nach der Sitzung zu vergleichen. Zur Sitzung kann ich nur sagen, je verklebter die Faszien sind, desto schmerzhafter jedoch auch umso nachhaltiger die Sitzung. Ein Schmerz, den man gerne in Kauf nimmt. Nach einer Sitzung konnte man anhand der Bilder eine Aufrichtung des Oberkörpers sehen. Ich kann nur erahnen was mit 10 Sitzungen möglich ist.

Es ging weiter mit Übungen und Techniken rund ums Thema, gesunder Körper und natürliches Gehen. Mit Dirk Beckmann teile ich das Interesse des Barfuß Gehens. Es wurden mir Techniken zum Thema Ballengang und 3D Übungen für ein gesundes Zusammenspiel von Muskel und Faszie gezeigt.
Nach einem ganzen Tag voller Informationen rund ums Thema Faszien war ich ziemlich glücklich, dass es mir ermöglicht wurde, in die Welt der Faszien rein zu schnuppern. Es hat Spaß gemacht.

Vielen Dank an Dirk Beckmann
Aljoscha“

 

Sehr gerne geschehen ;-) Hat mir auch Spaß gemacht.

Moderatorin Emily Whigham zu Gast bei ES

Emily Whigham Equilibrium StateAm Mittwoch war Emily Whigham, Moderatorin, Produzentin und Journalistin zu Gast auf der ES-Liege. Wir haben es ja bereits mehrfach erwähnt – Wer einen Powerjob hat sollte auch im besonderen Maße auf sich achten. Emily ist das natürlich bewusst und deshalb war das Interesse an ES und den Möglichkeiten modernen Faszientherapie in Kombination mit speziellen Coaching-Techniken besonders groß. Und die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. „ Ich bin total überrascht über den schnellen Effekt der Sitzung, den man sogar auf den Sitzungsbildern sehen kann, und fühle mich total tiefenentspannt. Ich bin jetzt schon in freudiger Erwartung auf Sitzung zwei!“ war Emily´s Feedback auf die erste ES-Body Sitzung.

Emily Whigham Dirk BeckmannUnd wer die Sitzungsserie kennt, der weiß, dass da noch einiges an positiven Veränderungen kommt, auf das sich die vielbeschäftigte Moderatorin freuen darf.

Emily findest du im Netz unter www.whigham.de

Video zum ersten ES-Master Practitioner Wochenende Trance

Und hier kommt auch schon – wie versprochen – der kleine Video-Mitschnitt vom Master Practitioner Wochenende. Die Practitioner lernen an diesem Wochenende tiefe Trance bei ihren Klienten zu erzeugen und natürlich auch selbst Trance zu genießen.

47419_10150247953055077_8042887_nDa Trance oder tranceähnliche Zustände vollkommen natürlich und super schön sind, gehört für mich auch ein unverkrampfter Umgang mit dem Thema dazu. Genau aus diesem Grund lernen die Practitioner neben den eigentlichen ES-Mind Sitzungen auch verschiedene andere Methoden, um Trance zu erzeugen. Dazu gehören Schnellinduktionen, Blitzhypnose und Elemente, die man in der Showhypnose findet. All das hat mit den ES-Mind Sitzungen im Grunde nichts zu tun und macht dort auch keinen Sinn, lehrt die Teilnehmer aber, Spaß an Trance zu haben und selbst entspannt mit diesem Thema umzugehen. Denn eine wunderschöne tiefe Trance gehört zu den größten Geschenken, die man seinen Klienten machen kann.

Viel Spaß damit.

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https://www.youtube.com/watch?v=oXkrR8vPB1E&feature=youtu.be

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